Und wieder ein Blog über (aber diesmal Inbound) Marketing!

Vor circa einem halben Jahr habe ich den Weg im Internet zum Inbound Marketing über HubSpot gefunden. Ich habe es dann bei der Inbound Marketing University studiert und vor 2 Monate meinen Abschluß gemacht. Seitdem bin ich davon begeistert, weil es Spaß macht und weil es funktioniert. Vielleicht ist es auch etwas für Sie?

Aber erstmal einige Stichpunkte über Inbound Marketing:


1. Warum ein Magnet? 

Inbound Marketing Magnet from HubSpot

  1. HubSpot hat auf der Suche nach neuen Möglichkeiten vor 4 Jahre das Inbound Marketing erfunden. Es ging zuerst darum, eine Software zu entwickeln, der die vielen Analysenfunktionen der verschiedenen Social Media Sites zu vereinen, um somit eine einfache und globale Analyse zu erhalten. Die erste HubSpot Version war geboren. Mittlerweile ist die HubSpot Vision wahr geworden und das Unternehmen gehört zu den am schnellsten wachsenden in den USA.
  2. Inbound Marketing basiert auf der Annahme, dass die potentiellen Kunden auf der Suche nach einem bestimmten Produkt oder nach einer Problemlösung lieber selbst das Internet erforschen. Die tägliche Anzahl der Suchanfrage (2012 allein bei Google über 70 Milliarden Anfragen pro Tag!)
  3. Also geht es im Endeffekt nur entsprechend gefunden zu werden, und dem Internet-User attraktives Inhalte anzubieten, damit er Vertrauen zu der Marke aufbauen kann. Dafür müssen diese Inhalte überall im Internet sichtbar sein, am besten wo die User sich täglich aufhalten: In den Social Media Platformen und Netwerke.

2. Umdenken erforderlich!


Inbound Marketing ist Neues Marketing

  1. Inbound Marketing ist geben, anstatt nehmen. Die Unternehmen, die diese neuen Marketing Techniken nutzen möchten, müssen bereit sein, unentgeltlich einen Teil ihrer Kompetenzen ihren zukünftigen Kunden zur Verfügung zu stellen. Nur so kann auch ein langfristiges Vertrauen in der Marke und in den Fähigkeiten oder Produkte des Unternehmens entstehen.
  2. Da viele Inhalte selbst erstellt und geteilt werden können, ist Inbound Marketing längst nicht so kostenintensiv wie das „klassiche“ (Outbound) Marketing mit seinen Anzeigen, Messebeteiligungen, Mailings usw. Ein Lead (potentieller Interessenten) kostet im Durchschnitt 60% weniger.
  3. Damit diese Inhalte von den Suchmaschinen gefunden werden, müssen sie hierfür optimiert werden (SEO). Das Publizieren der Inhalte in Blogs, Social Media Präsenzen wie Facebook, Twitter, Google+, YouTube, Pinterest, LinkedIn und Xing (je nachdem welche Zielgruppe angesprochen werden soll) sorgt ebenfalls dafür, dass die Leads den Weg zu ihrer Website finden, und ggfs. die Inhalte weiterverbreitet werden.

3. Konvertieren und analysieren:


Conversion and analysis HubSpot

  1. Wenn die Leads da sind, müssen sie nur noch nach Interesse sortiert (qualifiziert) werden und regelmäßig persönlich angesprochen werden (sog. „Lead Nurturing“). Dann wird aus ihnen später Interessenten und dann Kunden.
  2. Ein wichtiger und angenehmer Aspekt des Inbound Marketings ist, dass alles meßbar ist: Wie viele Leads und wie sie den Weg auf der Website gefunden haben, was sie heruntergeladen haben usw. Entsprechend kann man – fast in Echtzeit – seine Strategie anpassen und ggfs. etwas verändern, um bessere Ergebnisse zu erzielen.
  3. Und übrigens: Das Eine schließt das Andere nicht aus: Sie können ruhig weiterhin Outbound Marketing betreiben, aber es mit Inbound Marketing zu ergänzen lohnt sich!

Und was denken Sie: Hatten Sie schon von Inbound Marketing gehört?
Wie klingt es? Und möchten Sie es für sich arbeiten lassen?

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